Nicht jeder, der eine neue Wohnung mietet, erhält damit auch automatisch einen Abstell- oder Kellerraum. In vielen Fällen beansprucht der Vermieter bereits den vorhandenen Platz im Keller. Andere ziehen in Häuser ein, in denen der Platz im Keller für Anlagen wie Heizungssysteme oder als kommunale Waschküche voll ausgenutzt ist. Hinzu kommen Häuser, die gänzlich ohne Keller gebaut wurden.
Trotzdem haben Mieter und Hausbesitzer ohne Kellerräume den gleichen Bedarf an Abstell- und Lagerräumen wie andere Haushalte mit Keller. Fahrräder, überschüssiger Hausrat und anderes Inventar schränken nämlich auch hier den Wohnraum ein und man sieht sich nach alternativen Kellerräumen um.
Viele Wohnportale und Immobilienplattformen bieten heutzutage eine große Auswahl an Kellerräumen, die zur Miete angeboten werden. Mieter und auch Hausbesitzer, denen der Platz zuhause ausgeht, können hier einen Kellerraum außerhalb der eigenen vier Wände mieten.
Bevor Sie jedoch die Entscheidung treffen, einen Kellerraum zur Aufbewahrung Ihrer privaten oder betrieblichen Sachen anderweitig anzumieten, sollten Sie einige Punkte in Betracht ziehen. Außerdem stehen Ihnen neben der Anmietung von Kellerräumen auch Alternativen zur Verfügung, die sich vielleicht sogar besser für die Aufbewahrung von Haushaltsgegenständen oder Betriebsinventar eignen.
Im Folgenden geben wir Ihnen eine Übersicht darüber, was Sie bei der Vermietung von Kellerräumen beachten müssen und wie Sie einige gängige Fallstricke vermeiden können.
Wann lohnt es sich, einen Kellerraum zu mieten?
Der Bedarf nach anderweitiger Lagerung von Gegenständen taucht in der Regel auf, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie sich in Ihrer Wohnung oder Ihrem Betrieb nicht mehr frei bewegen können. Eine gewisse Machtlosigkeit könnte eintreten, wenn das Haus oder Büro nicht mehr ordentlich sauber gemacht werden kann, weil Gegenstände, Akten oder Werkzeuge alle im Wohn- oder Arbeitsraum vorhandenen Flächen bedecken.
In anderen Fällen steht man unerwartet mit einem zumeist kurzfristigen Überschuss an Möbeln da, weil sich die familiären Verhältnisse geändert haben. Auch eine Renovation oder ein Umzug können dazu führen, dass man nach einem vorübergehenden Abstellplatz umsieht.
Die unmittelbare Nachbarschaft ist wohl das erste Ziel, wenn Sie sich nach einem vermieteten Keller umsehen. Hier werden Sie bald feststellen, dass die meisten Kellerräume, die zur Vermietung stehen, sich in Gewerbegebieten oder in kleineren Städten oder Dörfern außerhalb der Ballungszentren befinden. Dabei müssen Sie lange Fahrtzeiten einplanen, wenn Sie Zugriff auf Ihre Sachen haben wollen.
Hinzu kommt, dass viele der Kellerräume sich nicht unbedingt für die Gegenstände eignen, die Sie unterbringen wollen. Ihre Bücher-, Platten- oder Dokumentsammlung wird schon bei einer kurzfristigen Aufbewahrung in einem feuchten Kellerraum schwer beeinträchtigt. Das gleiche gilt für Kleidungsstücke und das von Tante Margot geerbte Klavier wird schon nach einer Woche in der Kälte nie mehr wieder so klingen, wie vor der Einlagerung in einem Kellerraum.
Wenn Sie also nach einem Kellerraum zur Miete suchen, müssen Sie Folgendes in Betracht ziehen:
- Ihr Standort und der des Kellerraums
- Die Art der Gegenstände, die Sie unterbringen wollen
- Der allgemeine Zustand des angebotenen Kellerraums
- Die vorhandenen Sicherheitsmassen in dem vermieteten Kellerraum
- Der Zugang zu dem angemieteten Kellerraum und wie dieser möglicherweise durch Öffnungszeiten und/oder physische Barrieren beschränkt ist
Es gibt allerdings einige Umstände, unter denen die Lagerung in einem Kellerraum wirklich sinnvoll ist.
Für Umzug, Renovierung oder saisonale Lagerung: Wann ein gemieteter Kellerraum wirklich sinnvoll ist
Nicht alle Kellerräume sind feucht und kalt oder befinden sich in zwielichtigen Umgebungen, weit entfernt von Ihrem eigenen Standort. Außerdem können Sie selbst einige Vorbereitungen treffen, um Ihr Eigentum wenigstens über eine kurze Zeit hinweg sicher einzulagern.
Bei einer Renovierung oder einem Umzug, die nach einer kurzzeitigen Aufbewahrung von einem Monat oder weniger verlangen, können Sie gewisse Sachen sicherlich auch in weniger idealen Räumlichkeiten unterbringen, solange Sie diese schnell wieder abholen.
Achten Sie hier besonders auf die Verpackung und nutzen Sie Umzugskisten aus Kunststoff und andere Materialien, die vor Feuchtigkeit, Kälte oder Schmutz schützen. Stellen Sie bei der kurzweiligen Einlagerung von Möbeln sicher, dass diese wenigstens einer gewissen Luftzirkulation zugutekommt, und schützen Sie Ihre Werkzeuge, indem Sie sie nicht direkt auf den nackten Kellerboden stellen.
Auch in einem Kellerraum für die Aufbewahrung von saisonalen Gegenständen, die Sie nach wenigen Monaten wieder abholen, sollten Sie darauf achten, dass diese nicht direkt mit dem Boden in Berührung kommen. Schaffen Sie sich Paletten oder Regale an, auf denen Sie die Gegenstände sicher verpackt in Kunststoffboxen aufstellen können.
Daneben gibt es einige Gegenstände, die auch über einen längeren Zeitraum hinweg in Kellerräumen aufbewahrt werden können.
Welche Gegenstände können sicher im Keller gelagert werden?
Wenn es um die Sicherheit der Lagerung von Inventar und Gegenständen in einem Keller geht, unterscheidet man in der Regel zwischen zwei Arten:
- Die Sicherheit Ihrer Gegenstände vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, Kälte, Hitze oder Überflutung.
- Die Sicherheit Ihrer Sachen vor Zugriff oder Vandalismus von Unbefugten.
Hinzu kommt auch noch Ihre eigene Sicherheit, wenn Sie den Kellerraum besuchen, um Ihre Gegenstände einzulagern, abzuholen oder ganz einfach nur anzusehen. Fernsehsendungen wie „Tatort“ und „Aktenzeichen XY ungelöst“ stützen ihre gesamte Daseinsberechtigung auf die unheimlichen Vorgänge in dunklen Kellern, aber mehr dazu weiter unten.
Die Sicherheit Ihrer Gegenstände ist nicht nur für Sie von Bedeutung, sondern auch für Ihre Versicherung. Lagern Sie Gegenstände, die sich garantiert nicht für feuchte Kellerräume eignen, dennoch dort, verlieren Sie Ihren Versicherungsschutz. Das gleiche gilt, wenn Sie Ihr Fahrrad in einem Keller abstellen, der sich nicht sachgemäß abschließen lässt.
Gegenstände, die im Keller abgestellt werden, sollten einigermaßen robust und verhältnismäßig unempfindlich vor Umwelteinflüssen sein und mäßige Temperaturschwankungen oder Wetterumschwünge in einer unbeheizten Umgebung gut vertragen. Dazu gehören:
- Werkzeuge in sicheren Werkzeugkästen, die vom Boden abgehoben eingelagert werden.
- Fahrräder zur Überwinterung, vorausgesetzt, sie wurden ausreichend vor Rost geschützt.
- Gartenmöbel aus Kunststoff außerhalb der Reichweite von Licht durch Kellerfenster.
- Hausrat, der in Kunststoffkisten verstaut wurde, darunter Gläser, Geschirr, Besteck usw. Beachten Sie bitte, dass Karton nicht für ungeheizte Kellerräume geeignet ist, weil sich das Material unter dem Einfluss von Feuchtigkeit auflöst.
- Winter-/Sommerreifen, aber nur, wenn sie werden gemäß den Herstellerangaben eingelagert werden.
- Einmachgläser in gut versiegeltem Zustand. Beachten Sie bitte, dass Konserven nicht für die Einlagerung in feuchten Kellerräumen geeignet sind, weil sie durchrosten können und dadurch Ungeziefer anziehen.
Welche Gegenstände Sie unter keinen Umständen in einem feuchten Keller lagern sollten
Wenn Sie Ihre Sachen in einem Keller unterbringen, gehen Sie voraussichtlich davon aus, dass Sie diese im gleichen Zustand wieder herausholen können. Wenn Sie allerdings die falschen Gegenstände einlagern, können Sie einige böse Überraschungen erleben.
Viele Keller, besonders in Altbauten, sind nicht nur feucht, sondern haben ein kaltes Raumklima, das sich nicht für Gegenstände eignet, auf die Sie angewiesen sind. Die Ursache für die Feuchtigkeit kann viele Gründe haben. Unzulängliche Dämmung, nasse Erde, die auf die Wände drückt, und Kondensation, die entsteht, wenn die warme Luft von außen auf die kühle Luft in den unterirdischen Räumlichkeiten trifft, gehören zu den typischen Auslösern.
Neben feuchten Böden und Wänden leiden Kellerräume normalerweise an einer unzureichenden oder mangelnden Ventilation. Das Resultat ist Schimmelbefall, schlechter Geruch und in Bezug auf Metallteile auch Rost.
Hier sind einige der Dinge, die besonders empfindlich auf Feuchtigkeit, niedrige Temperaturen oder andere schlechte Witterungsbedingungen Schaden nehmen können:
- Elektronik, darunter Laptops und Rechner, Spielkonsolen, Werkzeuge sowie Gadgets
- Gegenstände aus Papier wie Akten und Dokumente, Bücher, Malereien, Poster, Briefmarkensammlungen usw.
- Kleidungsstücke, unabhängig davon, ob sie aus Textilien, Leder oder Kunstfaser gefertigt sind
- Holz- und Metallmöbel
- Wertvolle Gegenstände wie Schmuck, Münzsammlungen oder Kunstgegenstände
Wer denkt, dass man die oben genannten Gegenstände jedenfalls vorübergehend mithilfe von Kunststoffkisten beim Einlagern schützen kann, wird auch enttäuscht. Nicht nur hat die Feuchtigkeit die Angewohnheit, durchzusickern. In vielen Fällen hat Kunststoff die unangenehme Fähigkeit, die Feuchtigkeit sogar aufzunehmen.
Welche Sicherheit bietet ein gemieteter Keller gegenüber Zugriff von Unbefugten?
Nachdem Sie sichergestellt haben, dass keine größeren Schäden durch Witterungsverhältnisse bei der Lagerung im Keller entstehen können, müssen Sie sich Gedanken um die Sicherheit vor Diebstählen und Einbrüchen machen.
Keller gehören zu den beliebtesten Objekten von Einbrechern. Viele behandeln Kellerräume nach dem Motto: „Aus den Augen, aus dem Sinn”. Oft befinden sich die Kellerräume mehrere Treppenabsätze von den eigentlichen Wohnflächen entfernt und Diebe können besonders nachts ungestört arbeiten.
In den wenigsten Fällen sind vermietete Kellerräume mit CCTV/Videoüberwachung oder Alarmen ausgestattet. Hinzu kommen unzureichende Schlösser, die sich schnell knacken lassen.
Wer einen Kellerraum mietet, muss auch großes Vertrauen in die anderen Kellermieter stecken. Schließt jeder wirklich jedes Mal die Tür ab? Halten sich alle an die Vorschriften über das, was nicht im Keller aufbewahrt werden darf, oder hortet jemand leicht entflammbare Materialien, Waffen oder Drogen? Und wer hat überhaupt Zugang zum Keller und befindet sich deshalb jederzeit in unmittelbarer Nähe zu Ihrem Eigentum?
Welche anderen Risiken könnte ein gemieteter Kellerraum bergen?
Wie Sie bereits sehen, geben sowohl die Feuchtigkeit in Kellerräumen als auch die Sicherheit Ihres Inventars Grund zur Besorgnis. Wenn Sie zu den Glücklichen gehören, die einen klimatisierten Kellerraum mit Sicherheitsüberwachung finden, müssen Sie trotzdem auf weitere Tücken bei der Anmietung achten.
Während Sie sich vielleicht nicht über den Zugang anderer beunruhigen müssen, könnte gleichzeitig Ihr eigener Zugriff auf Ihre Sachen durch Öffnungszeiten oder vertragliche Einschränkungen begrenzt sein. Sobald Sie nicht rund um die Uhr auf Ihre Sachen zugreifen können, weil diese sich vielleicht in einem vollständig sicheren, aber abends und nachts abgeriegelten Gewerbegebiet befinden, wird Ihr Komfort beeinträchtig. Die Lagerung in einem gemieteten Keller kann da schnell stressig werden.
In Bezug auf den Mietvertrag für den Kellerraum müssen Sie auf das Kleingedruckte achten. Während Sie vielleicht nur nach einer kurzfristigen Lösung im Zusammenhang mit einer Renovierung oder einem Umzug suchen, ist ihr zukünftiger Vermieter vielleicht eher an einer Langzeitmiete interessiert. Achten Sie deshalb besonders auf Kündigungsfristen, Kautionen (in der Regel drei Monatsmieten) und Nutzungseinschränkungen, bevor Sie unterzeichnen.
Bedenken Sie auch, dass Häuser samt Keller oft die Hände wechseln. Vielleicht verlassen Sie sich darauf, dass Ihr Hab und Gut sicher auf längere Zeit untergebracht ist. Dann könnte Ihnen aus heiterem Himmel eine Mitteilung ins Haus flattern, die Sie darüber informiert, dass ein neuer Eigentümer mit neuen Bedingungen den Besitz Ihrer Kellereinheit übernimmt.
Natürlich gibt es unterschiedliche Standards in Kellervermietungen. Viele Vermieter, zumeist in Gewerbeparks, bieten heutzutage völlig klimatisierte, trockene und saubere Kellerräume an. Diese kommen allerdings nicht billig und der Mietpreis liegt, abhängig von der Größe, selten unter 200 Euro.
Keller zur Miete in Altbauten und von privaten Vermietern sind in der Regel zwar weitaus billiger, kommen aber mit den bereits genannten Risiken der Feuchtigkeit, mangelnden Sicherheit und Ungewissheit über die Eigenheiten der anderen Mieter.
Hierbei müssen Sie unter Umständen auch noch Probleme mit Parken in der Nähe des Kellers, schlechter Kellerbeleuchtung und möglicherweise auch Ihrer Hausrat- und/oder Haftpflichtversicherung in Kauf nehmen.
Wenn Sie allerdings darüber nachdenken, einen Kellerraum für Ihre Firma zu mieten, gibt es einige weitere Faktoren zu berücksichtigen.
Was ist der Unterschied zwischen privater und gewerblicher Nutzung eines gemieteten Kellerraums?
Private Mieter haben in der Regel Bedarf für eine schnelle Unterbringung von überzähligen Möbeln, Renovierungsarbeiten, saisonalen Gegenständen und wenn ein Umzug ins Haus steht. Dabei spielen die Details wie die Sicherheit oder sogar die Feuchtigkeit im Ausgangspunkt vielleicht keine so große Rolle. Schließlich ist die Lösung vorübergehend gedacht.
Bei gewerblichen Kunden sieht die Sache etwas anders aus, denn hier mischt sich der Staat ein. Nicht nur müssen der Mietvertrag und womöglich der Standort des angemieteten Kellers gewissen gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Auch die Betriebsversicherung und die Verpflichtung eines sicheren Arbeitsplatzes gegenüber möglichen Mitarbeitern, die den Keller regelmäßig zur Entladung oder Entnahme von eingelagerten geschäftlichen Dokumenten, Büromaterial, Werkzeugen, Waren oder anderem Betriebsinventar aufsuchen müssen, werden von entscheidender Bedeutung sein.
Wer geschäftlich nach einer Lagerungsmöglichkeit sucht, ist wahrscheinlich weit besser mit einer geschäftlichen Lösung bedient. Ordnungsgemäße Rechnungen gemäß dem Umsatzsteuergesetz, professionelle Überwachung und nicht zuletzt ein vorhersehbarer Zugang zu der angemieteten Lagereinheit stehen im betrieblichen Zusammenhang weit mehr im Vordergrund als bei einer privaten Vermietung zwischen Privatleuten.
Kellerraum oder Full-Service-Storage: Welche Lösung passt besser zu Ihrem Bedarf?
Wenn Sie sich auf die Suche nach einem Kellerraum zur Miete begeben und durch die Immobilienplattformen scrollen, werden Sie sich vielleicht wundern, warum andere Menschen überhaupt diesen Platz zur Verfügung stellen. Immerhin haben die meisten Haushalte, unabhängig von Größe oder Mitgliederzahl, in der Regel Sachen, die sie von der unmittelbaren Wohnfläche verbannen wollen.
In vielen Fällen wird sich herausstellen, dass der Kellerraum-Vermieter bereits eine alternative Lagerlösung, wie zum Beispiel Selfstorage oder Full-Service-Storage in Gebrauch genommen hat. Diese Entscheidung basiert nicht unbedingt darauf, dass der Keller schmutzig, feucht oder generell unangenehm ist, sondern dass der Vermieter es eine professionelle Lagerung für sein persönliches Eigentum als angebracht angesehen hat.
Besonders Full-Service-Storage haben sich als eine hervorragende Alternative herauskristallisiert. Mit dieser Option werden neben einer sicheren Lagerung auch logistische Probleme gelöst. Bei einer Full-Service-Storage werden die Gegenstände von dem Anbieter abgeholt und von geschultem Personal zur Lagerstätte transportiert. Dort wird das Lagergut durch ein Strichcode-System katalogisiert, bevor sie fachgerecht eingelagert werden. Full-Service-Storage-Anbieter wie BOXIE24 liefern Ihre Sachen auch gänzlich oder teilweise wieder zurück.
Was ist die beste Lösung für private und gewerbliche Nutzung?
Unabhängig davon, ob Sie eine gewerbliche Einlagerung anstreben oder private Nutzung von Lagerplatz benötigen, wird die Art der Lagerung von den Gegenständen bestimmt, die Sie aufbewahren wollen. Wie bereits erwähnt, eignen sich eine Reihe von Sachen nicht für die Abstellung in Kellerräumen.
Full-Service-Storage hat keine solchen Einschränkungen, weil der angebotene Platz bereits für die Einlagerung selbst der empfindlichsten und wertvollsten Gegenstände optimiert wurde. Neben voll klimatisierten Lagerstätten bietet Full-Service-Storage auch Sicherheitssysteme, eine professionelle Hantierung Ihres Lagerguts, und fachlich ausgebildetes Personal, das Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Für gewerbliche Kunden kommt auch der Vorteil hinzu, dass die Firma Rechnungen erhält, die nach gesetzlichen Vorschriften ausgestellt sind und an denen sowohl der Steuerberater als auch das Finanzamt nichts auszusetzen hat.
Full-Service-Storage ist in der Regel billiger in Hinsicht auf die Mitarbeiter, die sich anderen Aufgaben zuwenden können, anstatt den Besuch in Ihrem Kellerlager anzutreten.
Ein angemieteter Kellerraum kann sich im Vergleich dennoch als eine gute Ausweichmöglichkeit erweisen, wenn Sie Sachen von geringem Wert oder mit robuster Konstruktion einlagern wollen. Auch wenn Sie regelmäßigen Zugang rund um die Uhr zu Ihrem Lagergut benötigen, sind Sie vielleicht besser mit einem gemieteten Kellerraum bedient.
Checkliste für die Anmietung eines Kellerraums
Bevor Sie eine endgültige Entscheidung über den für Sie geeigneten Lagerplatz treffen, sollten Sie bei der Lagerung die folgenden Kriterien beachten:
Sicherheit
Wie wertvoll sind ihre Sachen und wie viel Schutz benötigen sie? Schauen Sie sich auch Ihre Versicherungspolicen an, um herauszufinden, was diese für die Aufbewahrung Ihres Eigentums vorschreiben.
Beschaffenheit des Lagerguts
Wie robust sind die Gegenstände, die Sie einlagern wollen? Können diese Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen standhalten, oder müssen diese in klimatisierten, gut belüfteten Räumen aufbewahrt werden.
Zugriff
Benötigen Sie kontinuierlich Zugang zu Ihren Sachen, oder sollen diese nur verstaut werden, um mehr Platz anderswo zu schaffen?
Standort
Befindet sich eine geeignete Lagerstätte in Ihrer Nähe und können Sie diese leicht erreichen? Achten Sie auch auf Parkmöglichkeiten, Zustände im Straßenverkehr und Anfahrzeit.
Mietdauer
Benötigen Sie nur eine kurzfristige Aufbewahrung für Ihre Sachen oder wollen Sie diese über längere Zeit hinweg unterbringen? Achten Sie besonders auf das Kleingedruckte in Ihrem Mietvertrag, darunter Kündigungsfristen, Kaution und Mindestmietdauer.
Größe der Lagerfläche
Möchten Sie alle Ihre Sachen auf einmal einlagern, oder den Lagerraum über Zeit skalieren? Wird Ihr Lagergut über die Zeit immer das gleiche Volumen haben, oder wollen Sie die Lagerfläche regelmäßig nach Bedarf vergrößern oder verkleinern?
Budget
Wie viel können Sie für die Einlagerung zahlen?
Wenn Sie alle diese Punkte erwogen haben, können Sie basierend auf Ihren Bedürfnisse damit anfangen, sich nach einem Kellerraum zur Miete umzusehen, oder Angebote von Selfstorage- und Full-Service-Storage-Anbietern einholen.