Das Erasmus-Semester in Lissabon ist bestätigt, dein WG-Zimmer ist ab August untervermietet, und vor dir steht ein Bett, ein Schreibtisch und ungefähr fünfzehn Kisten, die ab nächster Woche nirgendwo mehr hingehören. Nach Hause zu den Eltern schleppen? 400 Kilometer hin, im Februar wieder zurück. Wegwerfen und neu kaufen? Vom BAföG eher nicht.
Genau für diese Lücke gibt es Lagerraum für Studenten: eine kleine Einheit, in der dein Kram die Monate übersteht, in denen du selbst gar nicht da bist. Ob Auslandssemester, die Zwischenmiete bis zum neuen WG-Vertrag oder einfach der Sommer bei den Eltern, das Muster ist immer dasselbe. Du brauchst kurzfristig Platz, aber keinen teuren Dauervertrag. Worauf kommt es also wirklich an? Auf die richtige Größe und die Frage, wer das Ganze eigentlich schleppt.
Welche Größe brauchst du als Student?
Eins vorweg: Du brauchst viel weniger Platz, als du denkst. Ein Haushalt mit Sofalandschaft, Esstisch für acht und einer Garage voller Zeug ist eine andere Liga. Dein Besitz passt meistens in ein Zimmer, und ein Zimmer passt in erstaunlich wenig Quadratmeter.
Als Faustregel kannst du rechnen: Der Inhalt eines etwa 20 Quadratmeter großen WG-Zimmers passt in rund 2 bis 2,5 Quadratmeter Lagerfläche. Das klingt nach Zauberei, ist aber simple Geometrie. Lagerräume sind oft bis zu drei Meter hoch, und sobald du Möbel zerlegst, wird aus einem sperrigen Schrank ein flacher Stapel Bretter. Bett, Lattenrost, Matratze hochkant, Kisten obendrauf: Du lagerst nicht in die Fläche, du lagerst in die Höhe.
Nur Kisten und Kleinkram über den Sommer
Wenn du nur deine Bücher, die Deko, ein bisschen Klamotten und ein paar Umzugskartons über die Semesterferien unterbringen willst, reicht ein Schließfach oder eine Mini-Einheit von etwa einem Kubikmeter. Das ist Platz für rund sechs bis acht Kartons, mehr nicht, und genau das Richtige, wenn deine Möbel ohnehin in der WG bleiben dürfen.
Ein ganzes WG-Zimmer
Ziehst du komplett aus, kommt das volle Programm: Bett, Schreibtisch, Stuhl, Regal, Bücherkisten, die klobige IKEA-Matratze, die sich partout nicht rollen lässt, und vielleicht das Rennrad, das im Hausflur sowieso niemand sehen wollte. Dafür landest du erfahrungsgemäß bei etwa 2 Quadratmetern. Sportausrüstung wie Ski oder ein Kanu rechnet man einfach dazu, die nehmen weniger Volumen weg, als ihre Sperrigkeit vermuten lässt. Eine Sache musst du allerdings woanders unterbringen: Deine Pflanzen (R.I.P. Monstera) überstehen Monate im dunklen Lager leider nicht, die gibst du besser bei Freunden ab.
| Was du einlagern willst | Ungefähre Größe | Was reinpasst |
|---|---|---|
| Kisten und Kleinkram über den Sommer | Schließfach / ca. 1 m³ | 6 bis 8 Umzugskartons, Bücher, Deko |
| Ein halbes Zimmer, Möbel bleiben teilweise | ca. 1,5 m² | Inhalt eines kleinen Zimmers, einzelne Möbel |
| Ein komplettes WG-Zimmer | ca. 2 bis 2,5 m² | Bett, Schreibtisch, Regal, Kisten, Rad |
Beim Preis musst du dich nicht überraschen lassen: Kleine Einheiten starten je nach Stadt grob bei 15 bis 40 Euro im Monat, die genauen Zahlen und wie sie zustande kommen findest du auf unserer Seite zu den Kosten für Lagerraum. Und wenn du unsicher bist, ob es nun ein Kubikmeter oder doch zwei Quadratmeter werden, schätz nicht ins Blaue, sondern nimm kurz den Lagerraumrechner zur Hand.
Selfstorage oder Full-Service: Was passt zum Studentenleben?
Hier wird es für Studenten interessant, denn die Größe ist nur die halbe Entscheidung. Die andere Hälfte: Wer transportiert das alles eigentlich?
Beim klassischen Selfstorage mietest du eine Einheit und kümmerst dich selbst um den Rest. Du organisierst einen Transporter, überredest zwei Freunde mit der Aussicht auf Pizza, und verbringst einen Samstag mit Treppen und Kartons. Klingt anstrengend? Ist es auch. Das funktioniert prima, wenn du ein Auto hast, in der Nähe wohnst und der Umzug ohnehin ansteht.
Nur trifft das auf die wenigsten Studenten zu. Kein Auto, kein Anhänger, und am Tag des Auszugs sitzt du im Idealfall schon im Flieger nach Portugal. Genau hier kommen Full-Service-Anbieter wie BOXIE24 ins Spiel, quasi als Lifehack für den Umzugsstress: Deine Sachen werden bei dir abgeholt, eingelagert und wieder zu deiner neuen Adresse gebracht, wenn du zurück bist. Du musst nicht an zwei Orten gleichzeitig sein und keinen einzigen Karton selbst schleppen. Für ein Auslandssemester ist das oft schlicht die entspannteste Lösung, die es gibt.
Worauf du in beiden Fällen achten solltest, ist die Flexibilität. Als Student willst du keinen Jahresvertrag für drei Monate Bedarf. Such nach Anbietern mit kurzer, monatlich kündbarer Laufzeit, idealerweise ohne Schufa-Abfrage und ohne Kaution, und mit Standorten in Uni-Nähe. Wenn du von vornherein nur eine begrenzte Zeit überbrücken willst, lohnt sich ein Blick auf zeitlich befristete Lagerung, die genau dafür gemacht ist.
Unterm Strich hängt die Wahl an einer einzigen Frage: Hast du Lust und Mittel, selbst anzupacken, oder soll dir die Logistik abgenommen werden? Wer ohnehin mit dem Transporter unterwegs ist, fährt mit Selfstorage gut. Wer mitten in Klausuren steckt, kein Auto hat und bald weg ist, lässt sich die Sachen einfach abholen und zurückbringen, sobald das Semester vorbei ist. Dann ist der Kopf frei für das, was im Studium wirklich zählt.
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