Unabhängig davon, ob Sie einen Haushalt haben, ein Gewerbe betreiben oder studieren: Irgendwann in Ihrem Leben läuft Ihnen der Platz für Ihr Eigentum aus.
Selfstorage wird da zum Retter in der Not.
Self-Storage-Lösungen geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre zurzeit überflüssigen, aber in Zukunft benötigten Habseligkeiten sicher an einem anderen Platz unterzubringen. Dabei behalten Sie immer noch die Kontrolle über Ihre Sachen und können jederzeit Zugang erlangen.
Sie haben die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen Self-Storage-Optionen zu wählen. Für viele ist eine Full-Service-Storage, wie BOXIE24, die beste Lagerlösung. In dieser Dienstleistung sind das Abholen und die Rückführung Ihres Lagerguts im Mietpreis enthalten.
Im Folgenden geben wir Ihnen eine Übersicht darüber, welche Arten von Selfstorage es in Deutschland gibt, wie viel diese kosten und worauf Sie achten sollten, wenn Sie Lagerraum mieten wollen.
Was ist Selfstorage?
Self-Storage ist ein auch in Deutschland beliebtes System, das aus den USA hierzulande in den 1990er Jahren Fuß gefasst hat. Übersetzt bedeutet Self-Storage Selbstlager. Mit diesem System können Privatpersonen oder Gewerbetreibende ihr Eigentum in angemieteten Boxen, Lagereinheiten, Containern und Garagen unterbringen.
Mit dem zunehmenden Platzmangel in Großstädten wie München, Berlin oder Hamburg, und immer höher steigenden Mieten, gibt Self-Storage die Möglichkeit, den Wohnraum sinnvoller auszunutzen und gleichzeitig einen kostengünstigen Lagerraum außerhalb der eigenen vier Wände einzurichten.
Self-Storage-Einheiten sind in der Regel nicht nur trockener als der eigene Keller oder Dachboden, sondern auch hervorragend mit Videoüberwachung gesichert. Deshalb haben Versicherungen normalerweise kein Problem mit der Auslagerung von Hausrat.
Bevor Sie online gehen, um einen Self-Storage-Anbieter in Ihrer Nähe zu finden, sollten Sie sich über verbotenes Lagergut, Versicherungsverpflichtungen und andere Sicherheitsmaßnahmen informieren.
Beachten Sie, dass Self-Storage nicht als Wohnraum geeignet ist und dass es auch ein paar Einschränkung in Bezug auf die Gegenstände gibt, die Sie unterbringen dürfen.
Wann ist Self-Storage angebracht?
Aufgrund von flexiblen Lösungen sowohl in Hinsicht auf die Länge des Mietvertrags als auch auf die Größe des Lagerraums kann die Lagerung für alle Lebenslagen angepasst werden.
Unabhängig davon, ob es sich um Renovationsarbeiten, die häusliche Entrümpelung oder die Überbrückung einer Zeitspanne bei einem Umzug handelt: Mit der richtigen Self-Storage-Option können Sie Ihr Hab und Gut, wie Möbel oder Hausrat, sicher unterbringen.
Auch traditionelle Platzdiebe wie Akten, Weihnachtsdekorationen, sperrige Sportausrüstung, im Bulk gekauftes Büromaterial oder Inventar und sogar die Winterreifen können leicht in Self-Storage-Lagern aufbewahrt werden.
In der Regel sind Self-Storage-Einheiten beheizt, sodass auch empfindliche Sammlerstücke sicher untergebracht werden können.
Für Studenten sind die günstigen Mietpreise von Self-Storage-Boxen besonders hilfreich, wenn sie zwischen Semestern ihre Bude wechseln, oder ein Auslandssemester antreten.
Wie funktioniert Self-Storage?
Wie so vieles heutzutage beginnt die Self-Storage-Erfahrung online.
Self-Storage kann innerhalb von Minuten auf Websites gebucht werden. Legen Sie sich jedoch nicht gleich auf den erstbesten Anbieter fest und unterzeichnen Sie keinen Vertrag, bevor Sie einen Besuch bei der Self-Storage-Firma vorgenommen haben.
Dabei sollten Sie besonders darauf achten, wie trocken und sauber die Räumlichkeiten sind. Wie ist der Zugang zum Gebäude gesichert? Haben Sie einen Stromanschluss für Ihre Lagerabteilung? Sind Sackkarren/Transportwagen für schwere Kartons vorhanden? Und nicht zuletzt: Wie weit ist die Self-Storage-Anlage von Ihrem Zuhause/Arbeitsplatz entfernt?
Achten Sie beim Mietvertrag darauf, ob in der Miete auch Nebenkosten wie Versicherungen und Reinigung inbegriffen sind. Verlangt der Storage-Vermieter eine Kaution und ist die Lagerstätte auch außerhalb der Bürozeiten für Sie zugänglich?
Welche verschiedenen Arten von Self-Storage gibt es
Neben Self-Storage mit Lager-Boxen gibt es auch einige Optionen, die die Lagerung von Gegenständen zu Hause oder auf dem Gelände eines Gewerbes ermöglichen. Mehrere Container-Hersteller bieten modulare Container-Systeme, die im eigenen Garten oder als eine Erweiterung zum eigenen Haus oder Betrieb aufgestellt werden.
In vielen Fällen wird eine Genehmigung des Bauamts für die Aufstellung eines Containers oder einer mobilen Garage benötigt. Die Nachbarschaft ist oft auch nicht begeistert vom Erscheinungsbild der übergroßen Metall-Boxen, die in den Größen von 3 bis zu 6 m erhältlich sind.
Wenn Sie keinen Platz für Container zu Hause haben, bieten Drive-up-Lager eine Alternative. Dabei handelt es sich um Metallcontainer auf Parkplätzen oder umgebauten Tiefgaragen, die direkt angefahren werden können.
Wer mit einem Überfluss an Gegenständen konfrontiert ist, aber kein Auto hat, sollte Full-Service-Storage in Betracht ziehen. Full-Service-Storage-Anbieter, darunter BOXIE24, holen Ihre Sachen von zu Hause ab, lagern sie ein und fahren Sie auch wieder ganz oder sogar teilweise zurück, oft ohne Extra-Gebühren.
Lagerboxen (Innenraum) Eigenschaften (trocken, klimatisiert, mit oder ohne Strom)
Indoor-Self-Storage in soliden Gebäuden ist für beinahe jeden und alles geeignet. In den meisten Fällen ist Lagergut vor extremen Wetterverhältnissen geschützt. Viele Anbieter von Self-Storage halten die Lagerräumlichkeiten klimatisiert und damit trocken. Deshalb eignen sich Storage-Boxen auch für anfälliges Lagergut wie Dokumentarchive, elektronische Geräte oder Sammlerstücke.
Professionelle Storage-Box-Vermieter legen den Lagerbereich mit Gedanken an die Kunden zurecht. Breite, gut beleuchtete Gänge, die mit Sackkarren befahren werden können, und große Aufzüge erleichtern den Zugang und das Be-/Entladen des individuellen Lagerraums.
Erhöhte Sicherheit durch bemannten Kundenservice, Videoüberwachung und kontrollierten Zugang gibt den Kunden einen Eindruck von besserer Qualität bei der Anmietung von Lagerraum.
Garagen-Boxen und Drive-Up-Lösungen, mit oder ohne Strom und Überwachung
Garagen, Drive-in-Lager und Self-Storage-Boxen bieten Einlagerungslösungen, die mit Fahrzeugen direkt angefahren werden. Dieses System ist normalerweise auf riesigen Lagerflächen im Freien eingerichtet und bietet neben der Überwinterung für Wohnmobile und Motorräder auch die Einlagermöglichkeit für privates oder gewerbliches Gut.
Der Vorteil mit Garagen und Drive-up-Boxen liegt in dem einfachen, schnellen Zugang mit Fahrzeugen. Abhängig vom Storage-Vermieter sind viele der Garagen und Drive-up-Boxen mit Strom versehen und bieten ausreichend Beleuchtung für das Ein- und Ausladen.
Da diese Art von Lagerlösung fast immer im Freien und ohne Klimaanlage oder Heizung angeboten wird, eignet sich die Option wenig für Möbel, Hausrat oder andere sensitive Güter.
Gewerbetreibende nutzen Garagen und Drive-up-Boxen für die Unterbringung von sperrigen Gegenständen, darunter Messematerial oder Werkzeuge, die in der Firma Platz wegnehmen, aber wenig benutzt werden.
Seriöse Drive-up- und Garagen-Box-Anbieter sorgen für eine ordnungsgemäße Sicherheitsüberwachung der Lageranlage, womit sich die Versicherungen in der Regel zufriedengeben.
Die Miete für Drive-in/Drive-up-Lager in Deutschland ist standortabhängig und liegt zwischen etwa 70 € in Kleinstädten bis zu mehr als 300 € in Großstädten wie München, Berlin oder Hamburg.
Mobile Container im eigenen Heim
Hauseigentümer werden zuerst an Einlagerungsmöglichkeiten zu Hause denken. Mobile, modulare Container können zu diesem Zweck entweder gemietet oder gekauft und auf dem eigenen Grundstück aufgestellt werden.
Gemietete Blechcontainer kommen in den Größen zwischen 3 und 6 Metern und werden direkt an Ihre Adresse geliefert und wieder abgeholt. Die Miete beginnt im Durchschnitt ab 39 € pro Monat.
Der Vorteil ist natürlich, dass Sie die Container ohne weitere Planung und Organisation nach Belieben bestücken können. Der Nachteil ist jedoch, dass sich die Blechcontainer nur für einen kürzeren Zeitraum eignen.
Zum einen schützen die Wände nicht ausreichend vor ungünstiger Witterung und extremen Temperaturen und die eingebaute Belüftung kann oft mehr Schaden als Gutes anrichten. Zum anderen müssen in vielen Fällen Genehmigungen von den örtlichen Behörden für die Aufstellung eingeholt werden.
Selbst wenn die Genehmigungen gegeben werden, könnte die Nachbarschaft bei einem längeren Aufenthalt der Metallboxen negativ reagieren. Hinzu kommt, dass die meisten Container zwar abgeschlossen werden können, aber dennoch wenig Sicherheit vor Diebstählen oder Einbrüchen bieten.
Wie viel kostet Selfstorage?
Der Preis für Self-Storage ist abhängig vom Standort der Lagerräume, der Art von Lagerung, für die Sie sich entschieden haben, und natürlich der Größe der gebuchten Lagerfläche.
In Großstädten, in denen der Wohnraum besonders knapp und teuer ist, darunter München, Berlin, Stuttgart und Frankfurt, sind auch die Kosten für Self-Storage in der Regel höher als in kleineren Orten.
Außerdem gibt es unter den Self-Storage-Anbietern große Preisunterschiede. Bevor Sie sich zur Anmietung eines Lagerraums verpflichten, sollten Sie deshalb beachten, was in Ihrer Miete inbegriffen ist. Nebenkosten wie Versicherungen, Videoüberwachung, Heiz- und Stromkosten sowie Kaution können den endgültigen Betrag, den Sie für Ihre Self-Storage zahlen, erheblich verteuern.
Vergleichen Sie immer die Preise in Ihrer Stadt und beachten Sie mögliche Rabatte und Angebote für z.B. Langzeitmiete oder bei Vorauszahlung von mehreren Monaten.
Wie setzt sich der Preis zusammen?
Wenn Sie erst dabei sind, Ihren Bedarf zu berechnen, kommt wahrscheinlich auch die Frage nach den Kosten auf.
Der Preis für Self-Storage ist zuallererst von Ihrem Standort abhängig. Wenn Sie in einer Großstadt wie München, Berlin oder Frankfurt leben, ist die Lagerraummiete voraussichtlich weitaus teurer als in Wustermark oder Münster.
Die Größe des Lagerraums ist natürlich auch für den Preis von Bedeutung. Je größer die Lagerbox für Ihr Inventar, desto höher die Miete. Hier könnten Sie von Rabatten für unter anderem Langzeitverträge oder kurzfristige saisonale Unterbringung bei z.B. Beispiel einem Umzug profitieren.
Der Mietpreis sollte jedoch nicht der einzige zu berücksichtigende Faktor sein. Stellen Sie sicher, dass in der endgültigen Rechnung auch Kosten wie Strom, Heizung, Videoüberwachung und Versicherung inbegriffen sind.
Außerdem müssen Sie weitere Kosten wie Verpackungsmaterial wie Luftpolsterfolie, Umzugskartons und Schlösser berücksichtigen. Vergessen Sie auch nicht, Fahrkosten und eventuell verlorene Arbeitszeit durch die Anfahrt und Einlagerung in Ihrem Budget einzuplanen, insbesondere wenn Ihre angemietete Lagereinheit außerhalb des Stadtkerns liegt.
Wie viel Lagerraum benötigen Sie?
Bevor Sie den Lagerplatz buchen, müssen Sie natürlich wissen, wie viel Platz Sie benötigen.
Viele Self-Storage bieten deshalb Online-Tools zur Berechnung des Lagerraums. Daneben kann durch intelligentes Packen viel Platz und damit auch Geld gespart werden. Self-Storage-Vermieter bieten oft auch Aufbewahrungsboxen an, die sich bei der platzsparenden und sicheren Lagerung als unentbehrlich erweisen könnten.
Sie sollten auch Aufbewahrungs- und Archivierungssysteme wie Regale und Archivschränke für Dokumente und Buchhaltungen in Erwägung ziehen, um die Größe des Lagerplatzes so gut wie möglich auszunutzen.
Ansonsten sollten Sie folgende Maßnahmen treffen.
- Messen Sie Ihre Kisten und die größeren Gegenstände, insbesondere Möbel
- Sehen Sie sich mehrere Lagereinheiten an und messen Sie diese.
- Vergessen Sie nicht, dass Sie auch Zugriff auf Ihr Hab und Gut haben müssen, und planen Sie eine Zugriffgasse ein.
- Wenn Sie immer noch unsicher sind, wie viel Lagerraum Sie brauchen, können Sie den Kundendienst Ihres Selfstorage-Anbieters um Hilfe bitten. Seriöse Selfstorage-Firmen haben professionelles Personal, das Ihnen mithilfe von vorgelegten Fotos oder angegebenen Massen einen Eindruck der benötigten Lagerfläche geben können.
Vom Minilager zur großen Box
Selfstorage kommt in vielen unterschiedlichen Größen, die den Preis bestimmen. Die kleinsten Boxen beginnen in der Regel bei 1 m² und können abhängig vom Standort so wenig wie 4 € im Monat kosten.
Mini-Boxen eignen sich in der Regel für kleinere Dinge wie Akten oder intelligent gepackte Boxen mit Weihnachtsschmuck, Sportgeräte oder Hausrat. Beachten Sie, dass Sie in die Höhe stapeln können. Die Wahl von robusten Aufbewahrungsboxen, die sie aufeinanderstellen, können Ihnen hier Platz und damit auch Miete sparen.
Miniboxen sind besonders bei Studenten beliebt, denen der Platz in der Studentenbude ausläuft.
Wenn Sie ein ganzes Zimmer ausräumen, müssen Sie in der Regel eine Medium-Box mieten. Diese beginnen ab 2 m² und kosten abhängig vom Standort etwa 15 € pro m². Wenn Sie im Nachhinein herausfinden, dass Sie mehr – oder weniger – Platz benötigen oder Dinge hinzufügen/entwenden wollen, können Sie nach Absprache mit dem Selfstorage-Anbieter in der Regel den gemieteten Lagerplatz ausweiten oder verkleinern.
Medium-Lagerboxen werden generell von Haushalten und Gewerben gemietet, die überflüssige Gegenstände, die nur gelegentlich gebraucht werden, unterzubringen.
Wer seine ganze Wohnung oder Gewerbe ausräumt, z.B. aufgrund eines Umzugs oder einer Renovierung, benötigt in der Regel 4 m² und mehr. Hier beginnen die Preise pro m² bei etwa 10 € pro m².
Große Lagerboxen werden in der Regel auf kurze Zeit gemietet, wenn sich Lebensumstände ändern und der Bedarf für eine schnelle Unterbringung von Möbeln, Hausrat und ähnlichem entsteht.
Gewerbe nutzen große Lagerflächen über längere Zeit hinweg, um Maschinen, Werkzeuge und/oder die Buchhaltungen der vergangenen Jahre zu verstauen.
Um die optimale Ausnutzung Ihrer gewählten Lagerfläche zu gewährleisten, sollten Sie zuvor Ihr Lagergut vermessen. Schreiben Sie eine Inventarliste und versuchen Sie, soviel wie möglich in robusten Aufbewahrungsboxen oder Regalen unterzubringen. Damit vereinfachen Sie die Kalkulation und erhalten gleichzeitig eine sichere und stabile Lagerung.
Zugang, Sicherheit und Sauberkeit
Neben dem Preis sollten Sie drei zentrale Punkte bei der Selfstorage in Betracht ziehen:
- Zugang: Haben Sie rund um die Uhr Zugriff auf Ihre Habseligkeiten oder sind Sie auf die Öffnungszeiten des Self-Storage-Anbieters angewiesen?
- Sicherheit: Ist Ihr Hab und Gut durch z.B. Videoüberwachung oder Wachmannschaften abgesichert und wer hat neben Ihnen einen Schlüssel zu der angemieteten Lagereinheit?
- Sauberkeit: Ist das Gebäude, in dem sich Ihre Gegenstände befinden, ausreichend klimatisiert, gelüftet und regelmäßig sauber gemacht?
Zugang
Wenn Sie Ihre Habseligkeiten außerhalb Ihrer Sichtweite unterbringen, wollen Sie wohl sicherstellen, dass Sie jederzeit Zugriff darauf haben.
Achten Sie deshalb darauf, wie der Zugang zu Ihrer Lagerstätte geregelt ist. Sind die Einheiten durch automatische Schließsysteme mit PIN oder Karte gesichert oder müssen Sie selbst ein Schloss anbringen?
Außerdem wollen Sie wohl wissen, ob Sie jederzeit Zutritt zum Gebäude haben, oder auf die Bürozeiten des Selfstorage-Anbieters angewiesen sind. Gibt es auch zu Stoßzeiten genug Parkplätze vor dem Self-Storage-Gebäude und ausreichend Rampen, Aufzüge und Transporthilfen wie Sackkarren oder Rollwagen?
Beobachten Sie bei einem Besuch vor dem Vertragsabschluss, wie sich die Mitarbeiter gegenüber anderen Kunden verhalten. Erscheint der Kundendienst des Selfstorage-Anbieters freundlich und hilfsbereit, auch in gestressten Situationen? Und nicht zuletzt: Wird ein Besucherprotokoll geführt, das die Namen derjenigen festhält, die die Lagereinheiten betreten
Sicherheit und Versicherung
Professionelle Self-Storage-Unternehmen bieten in der Regel eine gute Sicherheit, darunter CCTV/Videoüberwachung und/oder Wachmannschaften, Besucherprotokolle und zuverlässige Schließanlagen wie elektronische Pin- oder Kartenschlösser.
In den meisten Fällen wird Ihnen eine Basisversicherung bei der Anmietung einer Lagerbox angeboten. Bei der Versicherung für Self-Storage sollten Sie darauf achten, ob diese bereits im Mietpreis inbegriffen ist, oder als Nebenkosten extra berechnet wird.
Basisversicherungen decken im Ausgangspunkt nicht den eigentlichen Wert Ihrer Habseligkeiten, sondern werden pro Kilogramm eingelagerter Gegenstände berechnet.
Zusätzlich ist Lagergut wie Hausrat, Möbel oder Werkzeuge durch Ihre eigene Hausrat- oder Haftpflichtversicherung oder gewerbliche Versicherungen gedeckt. Klären Sie Ihre Versicherungsdeckung, bevor Sie Ihre Gegenstände einlagern.
Beachten Sie bitte, dass Ihr Self-Storage-Anbieter die Lagerung einer Reihe von sicherheitsgefährdenden Gegenständen, darunter leicht Entflammbares, Lebensmittel und illegale Objekte, nicht zulassen wird. Auch ausgesprochen wertvolle Gegenstände wie Schmuck und Sammlerstücke könnten von der Auslagerung ausgeschlossen sein.
Lesen Sie deshalb die Richtlinien Ihres Self-Storage-Anbieters und die Versicherungspolice genau durch und fotografieren Sie Ihr Eigentum für Versicherungszwecke vor der Einlagerung.
Saubere und trockene Lagerung, mit oder ohne Strom
Bevor Sie einen Lagerplatz mieten, sollten Sie immer eine Besichtigung vor Ort vornehmen. Achten Sie dabei besonders auf die Sauberkeits- und Qualitätsstandards der Self-Storage-Räumlichkeiten.
Erscheint das Gebäude gut belüftet durch Klima- und Ventilationsanlagen?
Sind die Gänge und der Empfangsbereich sauber und trocken?
Sehen Sie Zeichen von Nagetierbefall?
Nehmen Sie muffige Gerüche wahr, oder sehen Sie Zeichen von Schimmel in Ecken oder an der Decke?
Auch Zugang zu Strom und gute Beleuchtung in Ihren Lagereinheiten könnten für Sie von Bedeutung sein. Beachten Sie aber, dass Self-Storage-Firmen zwar die Aufbewahrung Ihrer Gegenstände, gewerblich oder privat, übernehmen, aber nicht die Eröffnung einer „geschäftlichen Außenstelle“ Ihres Betriebs innerhalb des Self-Storage erlauben werden.
Um eingelagerte Gegenstände und Dokumente vor Feuchtigkeit zu schützen, sollten Sie auch auf die Verpackung achten. Nutzen Sie Aufbewahrungsboxen aus Kunststoff für Ihre Elektronik und Luftpolsterfolie für Ihre zerbrechlichen Gegenstände. Regale und Paletten helfen dabei, Ihr Eigentum vom direkten Kontakt mit dem Boden fernzuhalten.
Wer nutzt Self-Storage?
Während in der Vergangenheit zumeist gewerbliche Kunden Gebrauch von Self-Storage gemacht haben, strömen immer mehr Privatkunden auf den Markt. Besonders Studenten haben die Vorteile der Lagerung außer Haus für sich entdeckt.
Gewerbetreibende nutzen Self-Storage in der Regel längerfristig und über Jahre hinweg, um den Arbeitsbereich im eigenen Betrieb zu vergrößern und die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten.
Haushalte und Privatpersonen müssen aufgrund von steigenden Mieten und Hauspreisen zunehmend mit weniger Wohnraum zufriedengeben. Self-Storage gibt die Möglichkeit, überflüssige oder saisonale Gebrauchsgegenstände sowohl kurzfristig als auch über längere Zeit hinweg sicher außer Haus einzulagern.
Studenten profitieren von Self-Storage insbesondere in den Semesterferien und bei Auslandssemestern. Statt ihre Habseligkeit mühselig wieder einzupacken und im Elternhaus einzulagern, bietet Self-Storage durch flexible Laufzeiten und eine Auswahl von Lagergrößen den idealen Aufbewahrungsort.
Haushalte und Privatpersonen
Habseligkeiten haben die Angewohnheit, schnell den Wohnraum zu übernehmen und den Lebensraum einzuschränken. Ein Überschuss an Möbeln, ungenutzten Haushaltsgegenständen, Büchern oder Spielzeug, wird oft in feuchten Kellerräumen oder kalten Dachböden gelagert.
Im Laufe der Jahre läuft auch dort der Platz aus. Hinzu kommen Lebensveränderungen wie Umzüge, Haushaltsverkleinerungen oder -vergrößerungen, die mehr Platz im eigenen Heim verlangen.
Bevor Sie jedoch kurzerhand Ihre Sachen zusammenpacken und einen Self-Storage-Anbieter mit der Lagerung beauftragen, sollten Sie sich gut vorbereiten.
Führen Sie deshalb eine Inventarliste und kennzeichnen Sie Ihre Aufbewahrungsboxen und -Kisten deutlich. Packen Sie smart und organisieren Sie Ihre Habseligkeiten in Kategorien, die für Sie auch in Zukunft Sinn ergeben. Ihre Versicherung möchte wahrscheinlich auch darüber informiert werden, wenn Sie Ihr Eigentum außer Haus aufbewahren.
Wenn Sie unsicher über die Vorgehensweise sind, bitten Sie den Kundendienst in Ihrem Self-Storage-Unternehmen um Rat und Unterstützung.
Gewerbe und Firmenkunden
Gewerbetreibende und betriebliche Kunden haben oft andere Bedürfnisse als private Kunden. Hier kommen neben der Ordnung und die betriebliche Sicherheit im Arbeitsbereich ins Spiel.
Unternehmen sind oft abhängig vom Standort ihres Betriebs und neigen deshalb weniger zu Umzügen. Self-Storage bietet hier die Möglichkeit, den Betrieb auszuweiten, ohne dass mehr Platz innerhalb der Firmenräumlichkeiten gefunden werden muss.
Gewerbetreibende benötigen auch größere Lagerflächen und erweiterten Zugriff zu ihren Lagereinheiten. Um Inventar, Werkzeuge und Maschinen sicher unterzubringen, müssen logistische Lösungen für die Anfahrt mit Lieferwagen oder Lkw, Auffahrrampen, Hubwagen oder Gabelstapler zur Verfügung stehen.
Außerdem wählen viele betriebliche Büros, die Buchhaltung und Akten der vergangenen Jahre auszulagern.
E-Commerce-Gewerbe profitieren besonders von Self-Storage. Durch die Auslagerung der Produkte und womöglich des Verpackungsmaterials können die meisten Onlinehändler ihr Gewerbe vom Homeoffice betreiben.
Firmenkunden erhalten von professionellen Self-Storage-Unternehmen ordnungsgemäße Rechnungen, die deutlich die erforderlichen Angaben wie Registrierungsnummer und die Mehrwertsteuer ausweisen.
Studenten
Auszubildende und Studenten haben in der Regel wenig Geld, aber einen Platzbedarf, den eine Studentenbude nicht erfüllen kann. Zudem ziehen Studenten öfter um als Haushalte oder Betriebe.
Selfstorage bietet da nicht nur eine Überbrückungsmöglichkeit während der Semesterferien, des Praktikums oder eines Auslandssemesters, sondern hilft auch dabei, zu erschwinglichen Preisen Platz in Wohnheimzimmern oder der WG zu schaffen.
Die Flexibilität in Bezug auf die Größe der vorhandenen Optionen und die Möglichkeit, auch kurzfristig Habseligkeiten wie Bücher, Sportgeräte oder Gadgets unterzubringen, machen Selfstorage besonders attraktiv für Studenten.
Eine Mini-Storage-Lösung, die oft mit Rabatten oder Sonderangeboten verbunden ist, reicht da in der Regel aus. Dabei müssen aber auch Studenten die Kunst des Smart-Verpackens erlernen, um ihr Eigentum über kürzere oder längere Zeit hinweg in Kartons aufzubewahren.
Wie finde ich das richtige Self-Storage?
Bevor Sie sich endgültig für einen Self-Storage-Anbieter entscheiden und den Vertrag eingehen, sollten Sie die Auswahl in Ihrer Stadt genauestens untersuchen und einen Vergleich der einzelnen Lagerstätten durchführen. Dabei sollten Sie Folgendes beachten:
- Buchen Sie keinen Lagerraum ungesehen. Besichtigen Sie den Lagerplatz oder die Box, bevor Sie sich endgültig entscheiden. In manchen Fällen bieten Self-Storage-Anbieter auch eine virtuelle Tour ihrer Lagerhallen online an.
- Am billigsten ist nicht notwendigerweise immer am besten. Achten Sie auf versteckte Kosten und Kautionen, aber auch auf die Sicherheit und Sauberkeit vor Ort.
- Sehen Sie sich Rezensionen der einzelnen Anbieter an und achten Sie besonders auf genannte Qualitätsstandards und den Kundenservice.
Standort und Anreise
Bei der Wahl einer Selfstorage-Lösung stellen sich die Fragen nach der Lage der Lagerstätte und der Reisezeit. Sollte der Standort näher an Ihrem Wohn- oder Arbeitsplatz liegen? Außerdem werden Sie bald feststellen, dass Self-Storage-Optionen in Randgebieten in deutschen Großstädten wie München und Berlin weitaus günstiger sind als solche, die sich in der Innenstadt befinden.
Zentral gelegene Self-Storage-Hallen bieten zwar den Vorteil der schnellen Anfahrt, kommen aber oft mit geringeren Zugangsmöglichkeiten wie Parkplätzen, Ladehöfen und Straßenanschluss.
Wenn Sie kein Fahrzeug haben, müssen Sie auch nahegelegene Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel in Betracht ziehen.
Unabhängig davon, ob Sie eine Selfstorage im Stadtkern oder am Stadtrand bevorzugen, stellen Sie immer sicher, dass Sie sich in der Nachbarschaft sicher fühlen – auch nach Einbruch der Dunkelheit. Das gilt insbesondere, wenn Ihre Selfstorage nach den Bürozeiten nicht bemannt ist.
Verträge und Kautionen
Mieten für Self-Storage, insbesondere über längere Zeit hinweg, werden in der Regel monatlich bezahlt. Neben der Miete könnten in manchen Fällen auch eine Kaution, in der Regel eine volle Monatsmiete, und andere Nebenkosten, darunter Brandschutz, Versicherungen und Strom, hinzukommen.
Vor der Vertragsunterzeichnung sollten Sie darauf vorbereiten, dass eine Form von Identitätsnachweis (Personalausweis, Führerschein oder Reisepass) sowie ein Versicherungsbeweis vorgelegt werden muss.
Mietzahlungen werden normalerweise über Karten, Überweisung oder Bankeinzug akzeptiert. Beachten Sie, dass viele Self-Storage-Unternehmen besondere Rabatte von bis zu 25 Prozent für Vorauszahlungen anbieten.
Auch wenn Sie bei der Unterzeichnung des Vertrags am Anfang Ihrer Self-Storage-Erfahrung stehen, sollten Sie auch das Ende und die Kündigungsfrist im Auge behalten. In der Regel beläuft sich diese auf einen Monat.
Achten Sie auf unscheinbare Nebenkosten, wie sogenannte administrative oder Rechnungsgebühren, die anfangs klein erscheinen, sich aber im Laufe der Zeit zu respektablen Beträgen anhäufen können.
Nicht zuletzt sollten Sie sich mit den Hausregeln, der Datenschutzerklärung und den Richtlinien Ihres Self-Storage-Anbieters vertraut machen, um zukünftige Missverständnisse zu vermeiden.
Kundendienst
Jeder Selfstorage-Betrieb wird eine Form von Kundendienst anbieten. Hier können die Qualitätsstandards allerdings unterschiedlich ausfallen.
Während manche einen bemannten und hilfsbereiten Kundenservice unterhalten, der Lagermieter auch nach der Vertragsunterzeichnung unterstützt, begnügen sich andere mit Chatbots und Telefonzentralen.
Stellen Sie deshalb sicher, dass Ihr gewählter Self-Storage-Anbieter einen angemessenen und responsiven Kundendienst mit Kontaktmöglichkeiten über Telefon oder E-Mail zur Verfügung stellt.
Achten Sie auch auf den generellen Zustand der Lagerräume. Sind diese sauber und trocken? Ist immer jemand präsent, wenn Sie ankommen? Erhalten Sie ausreichend Beratung für Ihre Anliegen?
Schauen Sie sich auch die Homepage der individuellen Selfstorage-Firmen an. Erhalten Sie dort Tools und Anleitungen, zum Beispiel zur Berechnung der Lagerfläche oder klare Preis-/Budgetierungsvorschläge? Im Falle, dass Sie große oder sperrige Gegenstände einlagern wollen, sollten Sie sich über die Verfügbarkeit von Rollwagen oder Sackkarren erkundigen. Bei professionellen Self-Storage-Anbietern können Sie auch zusätzliches Verpackungsmaterial oder Aufbewahrungsboxen kaufen oder mieten.
Gibt es reelle Alternativen zum Selfstorage?
Neben der traditionellen Selfstorage, wo Sie Ihre Sachen selbst packen, transportieren und einlagern müssen, gibt es jetzt auch Full-Service-Storage. Bei Full-Service-Storage übernimmt der Dienstleister, darunter BOXIE24, nicht nur die Lagerung Ihrer Habseligkeiten, sondern auch den Transport von und zu Ihrem Standort und alle die Unannehmlichkeiten, wie das Schleppen von Kisten und Kartons, die Selfstorage mit sich bringt.
Der Vorteil von Full-Service-Storage ist die Zeitersparnis. Auf Knopfdruck online können Sie einen persönlichen Chauffeur für Ihr Lagergut innerhalb von Minuten bestellen, der Ihre Sachen vom Wohnzimmer abholt und direkt an Ihren ausgewählten Standort in Deutschland fährt, um die Kisten und Gegenstände dort fachgemäß und sicher einzulagern.
Der Nachteil könnte ein unzulänglicher Zugriff auf Ihr Eigentum sein. Full-Service-Storage-Dienste bieten in der Regel keinen Zugriff rund um die Uhr. Stattdessen können Sie dort anrufen oder per E-Mail Kontakt aufnehmen, um sich Ihre Sachen wieder zurückliefern zu lassen.
Der Service ist nicht nur hervorragend geeignet für diejenigen, die weder ein Auto noch die Zeit haben, sich selbst auf den Weg zur Lagereinheit zu machen. Ältere Mitbürger, Behinderte oder auch gestresste Familienoberhäupter können besonders von diesem Service profitieren.
Full-Service-Storage
Bei dieser Lageroption übernimmt der Self-Storage-Anbieter nicht nur die Einlagerung Ihrer Gegenstände, sondern auch den Transport. Speziell dafür trainiertes Personal holt Ihre Sachen in Ihrem Haus ab und transportiert sie zu der Lagereinheit.
Wenn Sie Ihre Sachen gänzlich oder teilweise zurückhaben wollen, erledigt das der Self-Storage-Anbieter in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach Ihrer Anfrage.
Wie auch traditionelle Self-Storage-Optionen basieren die Preise für Full-Service-Storage auf der Größe der angemieteten Lagerfläche und der Länge des Vertrags. Oft sind der Transport und die Versicherung im Mietpreis inbegriffen.
Full-Service-Storage eignet sich nicht nur für diejenigen, die kein Auto haben, sondern auch für ältere Mitbürger und Behinderte. Außerdem ist die Lageroption geeignet, wenn die eigene Zeit wertvoll ist und nicht verschwendet werden kann. Auch Familien mit kleinen Kindern profitieren von Full-Service-Storage, weil man dabei nicht auf die Kinderbetreuung achten muss.
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