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Allgemeine Geschäftsbedingungen Boxie24 (eine Marke der Box at Work GmbH)


Letzte Aktualisierung: 13.06.2018

1. Geltungsbereich

  1. Für alle Verträge der Box at Work GmbH (Boxie24), vertreten durch den Geschäftsführer Gerrit Jan Reinders, Zossener Straße 55, 10961 Berlin (nachfolgend: der Anbieter), gelten diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).
  2. Vertragsgegenstand sind Dienstleistungen zur Einlagerung von beweglichen Gegenständen des Kunden, der Verkauf und die Vermietung von Transportboxen und von weiteren Umzugsgegenständen.
  3. Mit „Kunde“ wird im Folgenden der Vertragspartner des Anbieters bezeichnet, gleich, welches konkrete Rechtsverhältnis gerade vorliegt.
  4. Eine leere oder gefüllte Box oder Karton zählt in diesen AGB als ein Gegenstand.

2. Allgemeine Hinweise

  1. Gegenstand des Vertrages ist die Abholung, die Lagerung und Aufbewahrung und Rücklieferung von Lagergut des Kunden vornehmlich in Boxen des Anbieters, aber auch in eigenen Kartons oder als beweglicher Gegenstand des Kunden, in den Lagerräumen des Anbieters.
     
  2. Hinweis: Soweit in diesen AGB nicht von den gesetzlichen Regelungen abgewichen wird, sind für dieses Vertragsverhältnis neben den Regelungen des BGB auch die Regelungen der §§ 343 bis 347, §§ 352 bis 372, §§ 407 bis 450 und §§ 467 bis 475h des HGB anwendbar, und zwar selbst dann, wenn der Kunde Verbraucher ist.

3. Beschreibung der Leistungsgegenstände

3.1 Anmietung und Einlagerung von Umzugsboxen

  1. Bei der Anmietung von den der Box at Work GmbH angebotenen „Green Boxes“ und der Einlagerung durch die Box at Work GmbH gelten die folgenden Regelungen.
  2. Der Anbieter übergibt dem Kunden die gewünschte Anzahl (Minimum 5 Boxen) leerer Boxen, zu einem vom Kunden bestimmten Termin. Dabei kann der Kunde ein Lieferdatum online auswählen und die Box at Work GmbH garantiert innerhalb von 30 Werktagen um dieses ausgewählte Datum die Boxen dem Kunden auszuliefern und sie nach der Befüllung des Kunden erneut innerhalb von 30 Werktagen wieder abzuholen. Diese werden dann durch den Anbieter zu der Lagerstätte transportiert und dort aufbewahrt. Rechtzeitig zum Ende der Einlagerung transportiert der Anbieter die Boxen wieder zum Kunden und holt zu einem vom Kunden bestimmten Termin die geleerten Boxen wieder ab. Der Anbieter hat jeweils wieder eine Zeitspanne von von 1-30 Werktagen, in welcher dies erfolgen muss. Dabei sind die Abholung sowie die Rücklieferungen zum Kunden grundsätzlich kostenpflichtig. Für eine Abholung oder Rücklieferung bis 10 Boxen werden 19,95€ berechnet, bis zu 20 Boxen für 39,95.
  3. Die Mindesteinlagerungsmenge beträgt (bei Boxen) 2 Gegenstände.

 

3.2 Anmietung von leeren Umzugsboxen ohne Einlagerung

  1. Der Ablauf ist wie folgt: der Anbieter übergibt dem Kunden die gewünschte Anzahl leerer Boxen. Zu einem vom Kunden bestimmten Termin holt der Anbieter die geleerten Boxen beim Kunden ab. Die Anlieferung und Abholung ist kostenpflichtig.
  2. Ist keine Mietdauer vereinbart, so gilt folgendes: die Mietzeit beträgt zwei Wochen. Wird der Vertrag nicht innerhalb von 24 Stunden vor Vertragsende gekündigt, verlängert er sich jeweils um eine weitere Woche.

 

3.3 Anmietung von Lagerraum

  1. Bei der Anmietung von Lagerraum mietet der Kunde eine Lagerfläche beim Anbieter. Der Anbieter überlässt dem Kunden die definierte Lagerfläche zur Einlagerung von Gegenständen. Zu beachten sind hier die unter 4. genannten Regelungen zur Einlagerung.
  2. Die Mindestlagerdauer beträgt drei Monate. Auch wenn ein Kunde entscheidet die Einlagerung vor dem Ende der drei Monate zu beenden muss er die volle Rate für drei Monate bezahlen. Zusätzlich kann der Anbieter eine Servicegebühr von bis zu 250 EUR für den erhöhten Verwaltungsaufwand der daraus resultiert dem Kunden in Rechnung stellen.
  3. Die in Rechnung gestellte Lagerzeit beginnt am Tag der Abholung beim Kunden. Sie endet am Tag der Auslieferung der letzten Gegenstände vom Kunden, jedoch nicht vor Ablauf des letzten Lagertages. Werden Kartons des Kunden eingelagert, so endet die Lagerzeit mit der Ablieferung des Kartons beim Kunden. Die Vertragslaufzeit beträgt zunächst je nach gewähltem Tarif drei, sechs oder zwölf Monate. Wird der Vertrag nicht innerhalb von 14 Tagen vor Vertragsende gekündigt, verlängert er sich jeweils um einen weiteren Monat. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt davon unberührt. Wird nicht gekündigt, dann verlängert sich der Vertrag automatisch um einen Monat.
  4. Die Mindesteinlagerungsmenge beträgt (bei Lagerraum) 1m².
  5. Eine Rücklieferung des Lagergutes kann jederzeit beantragt werden. Bei ausreichend verfügbarer Kapazität erfolgt diese innerhalb von 24 Stunden. Sollte keine Kapazität für eine Rücklieferung innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung stehen, dann wird eine Rücklieferung spätestens 30 Werktage nach der Anfrage garantiert.

 

3.4 Buchung und Nutzung der Logistikservices

  1. Entscheidet sich der Kunde zur Anmietung von Lagerfläche beim Anbieter kann der Logistikservice der Box at Work GmbH zusätzlich beauftragt werden. Bei einer Anmietung von Lagerraum für mindestens drei Monate ist die Abholung der Sachen zu Einlagerungsbeginn kostenlos. Wird der Mindesteinlagerungszeitraum nicht eingehalten, dann kann die Abholgebühr in voller Höhe nachträglich in Rechnung gestellt werden. Der Abholservice erfolgt nach Möglichkeit zu dem vom Kunden angefragten Termin. Bei Kapazitätsengpässen kann es allerdings zu einer Verschiebung des Termins in einem Zeitfenster von 10 Werktagen vor oder nach dem angefragten Termin kommen.
  2. Entscheidet sich der Kunde zur Beantragung der Rücklieferung der eingelagerten Sachen, so ist diese auf jeden Fall kostenpflichtig. Der Kunde erhält die eingelagerten Sachen nach Möglichkeit auf Anfrage innerhalb von 24 Stunden. Dies kann aber aufgrund verschiedener Einflussparameter nicht garantiert werden. Die Box at Work GmbH verpflichtet sich aber ein Zeitfenster von 10 Werktagen vor oder nach dem gewünschten Termin einzuhalten.
  3. Eine Rücklieferung erfolgt nur, wenn alle offenen Rechnungen durch den Kunden beglichen wurden und die Rücklieferungsgebühr ebenfalls bezahlt wurde.
  4. Wird eine beantragte Logistikdienstleistung durch den Kunden 48 Stunden vor dem vereinbarten Leistungsdatum storniert, so kann die Box at Work GmbH eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 100 EUR erheben. Wird die Logistikdienstleistung innerhalb von 24 Stunden vor dem Leistungsdatum storniert, so fällt eine pauschale Bearbeitungsgebühr in Höhe von 250 EUR an. Zusätzlich können die tatsächlich entstandenen Kosten in Rechnung gestellt werden.

 

4. Regelungen zur Einlagerung

4.1 Allgemeine

  1. Der Kunde muss beim Einpacken der Boxen/Kartons durch geeignete Zwischenverpackungen (z.B. Luftpolsterfolie) dafür Sorge tragen, dass das Gut nicht durch transporttypische Beanspruchungen (z.B. Stöße, Querlagerungen, Temperaturschwankungen) beschädigt werden kann, insbesondere bei empfindlichem Gut wie z.B. Glas oder Porzellan. Soweit einzelne Boxen/Kartons nicht vollständig befüllt werden, muss der Kunde den Inhalt entsprechend durch Füllstoffe ergänzen. Das Haftungsrisiko für eventuelle Beschädigungen liegt beim Kunden.
  2. Der Kunde ist dafür verantwortlich die Sachen zu Verpacken und gegen Beschädigungen zu schützen. Ist das Lagergut nicht Ordnungsgemäß für den Transport gesichert übernehmen wir keine Haftung für eventuelle Schäden. Eventuelle Schäden, welche entstanden sind und möglicherweise im Verantwortungsbereich der Box at Work GmbH liegen, müssen umgehend durch den Kunden bei dem Empfang der Rücklieferung dokumentiert werden und in Schriftform an die Logistikmitarbeiter übergeben werden. Zusätzlich muss die Box at Work GmbH noch am selben Tag per Email informiert werden. Erfolgt dies nicht, besteht keine Haftungsverpflichtung für die Box at Work GmbH.
  3. Es können auch zusätzliche Gegenstände bis zu den aus der Preisliste ersichtlichen Höchstmaßen transportiert und eingelagert werden, wenn sie nicht in eine Box passen. Der Kunde hat den Gegenstand dann selbst transport- und lagerungssicher zu verpacken. Jede Box oder Karton darf nur bis maximal 25 kg und nur so beladen werden, dass der Deckel ohne zusätzlichen Kraftaufwand schließt. Schwerere oder überfüllte Boxen/Kartons müssen vom Anbieter nicht transportiert werden. Kleine Einzelteile sind für die Abholung in Boxen zu verstauen. Nicht verpackte Einzelteile werden von unseren Fahrern nach eigenem Ermessen zum besseren Transport in große Kartons verpackt. Die Kartons werden dem Kunden in Rechnung gestellt (ca. 7€ pro Karton).
  4. Folgende Güter werden durch den Anbieter nicht versandt und/oder gelagert:
  • Boxen/Kartons, deren Inhalt einen Zeitwert von mehr als 100,00 € betragen, sofern keine Zusatzversicherung gewählt wurde oder dies von der Hausratsversicherung des Kunden abgedeckt wird.
  • Güter, deren Beförderung und/oder Lagerung gegen gesetzliche oder behördliche Verbote verstößt, bzw. mit besonderen behördlichen Auflagen oder Gefahrgutvorschriften verbunden, beispielsweise (aber nicht ausschließlich): Waffen, Drogen, Sprengstoff, radioaktive Stoffe, Chemikalien, lebende Tiere und Pflanzen, sterbliche Überreste von Tieren oder Menschen, unverzollter Tabak oder Alkohol.
  • Güter, die Personen oder andere materielle Güter beschädigen können.
  • Nicht auslaufsicher verpackte Flüssigkeiten.
  • Verderbliche Güter, wie beispielsweise jegliche Form von Lebensmitteln.
  • Edelmetalle, Edelsteine, Schmuck, Zahlungsmittel, Schecks.
  • Das Einlagern von Lebensmitteln ist in allen Lagerräumen verboten. Bei einer widerrechtlichen Einlagerung von Lebensmitteln droht eine Strafzahlung von 1.000€.
  • Der Kunde kann, soweit der Anbieter kein Pfandrecht geltend macht, sein Lagergut jederzeit herausverlangen. Der Kunde kann jederzeit Einsicht in sein Lagergut nehmen. Die Abwicklung funktioniert ausschließlich folgendermaßen: der Kunde teilt dem Anbieter seinen Wunsch online mit. Dieser liefert das Lagergut dann beim Kunden innerhalb eines Werktages an und holt es ggf. nach zuvor vereinbarter Frist wieder ab. Diese Regelung berührt weder die Kündigungsfristen noch die Laufzeit des Vertrages.

Bei einem Verstoß gegen diese Auflagen behält sich der Anbieter vor eine pauschale Gebühr in Höhe von 1000 EUR in Rechnung zu stellen. Sollte der entstandene Schaden höher sein, dann kann der Differenzbetrag vom Kunden ebenfalls eingefordert werden.

5.Der Anbieter ist berechtigt, die Einlagerung und den Transport von Dritten durchführen zu lassen.

6. Sollte eine Rücksendung nicht zustellbar sein, so werden zunächst Weisungen des Kunden eingeholt. Kann der Kunde nicht kontaktiert werden, so ist der Anbieter zum Zwecke der Ermittlung einer Kontaktmöglichkeit dazu berechtigt, die Boxen/Kartons zu öffnen und deren Inhalt zu durchsuchen.

4.2 Zahlungsverzug

  1. Wir erinnern Sie mindestens dreimal an Ihre fällige Rechnung(en), sollten wir innerhalb von sechs Wochen nach dem Fälligkeitsdatum der Rechnung keine Zahlung erhalten, haben wir das Recht auf sofortige Beendigung des Mietvertrages und Weitergabe Ihrer Daten an unseren Inkasso Partner. Ein gerichtliches Mahnverfahren mit entsprechenden rechtlichen und finanziellen Folgen für Sie wird eingeleitet werden. Alternativ haben hat die Box at Work GmbH die Möglichkeit Sie in einer klar formulierten Email (Sie sind dafür verantwortlich eine gültige Email-Adresse bei uns zu hinterlegen) final zur Zahlung der ausstehenden Forderungen aufzufordern. Kommen Sie dieser Aufforderung nicht binnen 7 Tagen nach, dann behalten wir uns vor Ihr Lager zu räumen und ggf. eine kostenpflichtige Entsorgung Ihrer eingelagerten Gegenstände durchzuführen.
  2. Durch die Eintreibung fälliger Forderungen entstehen dem Gläubiger Kosten für die interne Organisation, Mahnwesen und ggfs. anwaltliche Beratung. Diese muss der säumige Schuldner als nachgewiesenen Schaden des Gläubigers erstatten. Das Gesetz räumt dem Gläubiger ein, eine Pauschale von 40 EUR zu berechnen, wenn eine Zahlung überfällig wird. Dabei ist es gleichgültig, ob diese Kosten tatsächlich entstanden sind oder nicht. Sind höhere Kosten nachweislich entstanden, kann der Gläubiger auch diese fordern.

 

5. Regelungen speziell zum Verkauf von Ware

  1. Bis zu ihrer vollständigen Bezahlung bleibt die vom Anbieter gelieferte Ware in seinem Eigentum.

 

6. Haftung und Haftungsbeschränkungen

  1. Außerhalb der Haftung für Sach- und Rechtsmängel haftet der Anbieter unbeschränkt, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Der Anbieter haftet auch für die leicht fahrlässige Verletzung von wesentlichen Pflichten (Pflichten, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet) und für die Verletzung von Kardinalpflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut), jedoch jeweils nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Für die leicht fahrlässige Verletzung anderer Pflichten haftet der Anbieter nicht.
  2. Die Haftungsbeschränkungen des Abs. 1 gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, für einen Mangel nach Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit des Produktes und bei arglistig verschwiegenen Mängeln. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
  3. Ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt, so gilt dies ebenfalls für die persönliche Haftung seiner Angestellten, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

 

7. Zusätzliche Hinweise

  1. Der Anbieter ist nur verpflichtet, vollständig entleerte Boxen wieder abzuholen. Für nicht vollständig entleerte Boxen verlängert sich die Vertragslaufzeit entsprechend.
  2. Kann eine berechtigte Lastschrift auf dem Konto des Kunden durch Verschulden des Kunden nicht eingelöst werden, oder bucht der Kunde die Lastschrift wieder zurück, so stellt der Anbieter dem Kunden die entstandenen Kosten nebst einer Pauschale von 20 € in Rechnung. Gleiches gilt für vom Kunden verschuldete Kreditkartenrückbuchungen. Dem Kunden bleibt jedoch in beiden Fällen der Nachweis eines geringeren und/oder gar keines Schadens gestattet.
  3. Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Kunden nur dann zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig gerichtlich festgestellt oder unbestritten sind oder durch den Anbieter anerkannt wurden.
  4. Der Kunde kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, soweit die Ansprüche aus dem gleichen Vertragsverhältnis resultieren.
  5. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so gilt: Als ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten zwischen den Parteien wird das Landgericht Berlin, bzw. für Streitwerte bis 5.000 € das Amtsgericht Berlin-Mitte, vereinbart. Dies gilt auch für andere als vertragliche Ansprüche.

 

8. Kündigung

  1. Jede Kündigung hat schriftlich zu erfolgen, wobei insbesondere auch die telekommunikative Übermittlung (Telefax, E- Mail) ausreicht. Auf der E-Mail muss sich klar der Absender ergeben, eine Unterschrift (Signatur) ist nicht notwendig.
  2. Für die Rechtzeitigkeit kommt es nicht auf die Absendung der Erklärung, sondern auf den nachweisbaren Zugang bei dem anderen Vertragspartner an.
  3. Es besteht eine Kündigungsfrist von 14 Tagen zum Monatsende.

 

9. Minderung, Aufrechnung, Zurückbehaltung

  1. Der Mieter kann gegenüber den Mietzahlungsansprüchen des Vermieters weder aufrechnen noch ein Zurückbehaltungsrecht ausüben oder die Miete mindern.
  2. Hiervon ausgenommen sind Forderungen des Mieters wegen Schadenersatz für Nichterfüllung oder Aufwendungsersatz infolge eines anfänglichen oder nachträglichen Mangels der Mietsache, den der Vermieter wegen Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit zu vertreten hat. Mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aus dem Mietverhältnis kann der Mieter aufrechnen bzw. ein Zurückbehaltungsrecht ausüben.
  3. Die Aufrechnung oder die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts ist, soweit gemäß Ziffer 1 möglich, nur zulässig, wenn der Mieter seine Absicht dem Vermieter mindestens einen Monat vor Fälligkeit der Miete schriftlich angezeigt hat.

 

10. Vermieterpfandrecht

  1. Der Mieter bestätigt, dass er rechtmäßiger Eigentümer und/oder rechtmäßiger Besitzer der eingelagerten Gegenstände ist.
  2. Der Mieter verpflichtet sich, den Vermieter unverzüglich zu unterrichten, wenn die eingebrachten Sachen von Dritten gepfändet werden. Soweit der Vermieter das Vermieterpfandrecht ausübt, ist er berechtigt, eine Aufstellung der im Mietobjekt eingelagerten Gegenstände zu fertigen.

 

11. Sicherungsübereignung

  1. Der Mieter überträgt dem Vermieter sein Eigentum oder etwaige Anwartschaftsrechte an allen Gegenständen, die der Mieter während der Dauer des Mietverhältnisses in dem Mietobjekt einlagert. Die sicherungsübereigneten Gegenstände werden nachfolgend auch als das „Sicherungsgut“ bezeichnet. Die Sicherungsübereignung ist aufschiebend bedingt dadurch, dass der Mieter mit der Zahlung des Mietzinses in Höhe von mindestens zwei Mietperioden in Verzug kommt.
  2. Die Übergabe des Sicherungsguts an den Vermieter wird dadurch ersetzt, dass der Mieter das Sicherungsgut für den Vermieter unentgeltlich verwahrt. Der Mieter erteilt dem Vermieter bereits jetzt seine Zustimmung zur Verwertung des Sicherungsgutes nach Maßgabe der nachfolgenden Absätze.
  3. Das Sicherungsgut dient dem Vermieter als Sicherheit für alle bestehenden und zukünftigen Forderungen gegenüber dem Mieter aus dem Mietverhältnis. Der Mieter bleibt auch nach der Sicherungsübereignung und auch nach Eintritt der aufschiebenden Bedingung im Sinne dieser Vorschrift zur Nutzung des Sicherungsgutes berechtigt. Er darf das Sicherungsgut aus dem Mietobjekt entfernen und uneingeschränkt über das Sicherungsgut verfügen.
  4. Dem Mieter steht gegenüber dem Vermieter ein schuldrechtlicher Anspruch auf Freigabe des Sicherungsgutes zu, soweit der Wert der übertragenen Sicherheiten mehr als 110 % der besicherten Forderungen beträgt.
  5. Die Sicherungsübereignung endet im Wege einer auflösenden Bedingung und der Mieter erlangt das Volleigentum bzw. das volle Anwartschaftsrecht zurück, soweit das Sicherungsgut aus dem Mietobjekt entfernt wird.
  6. Der Vermieter ist nach Eintritt der aufschiebenden Bedingung im Sinne von Ziffer 1 nach Maßgabe der nachfolgenden Absätze zur Verwertung des Sicherungsgutes berechtigt, soweit der Mieter mit der Zahlung des Mietzinses in Höhe von zwei Mietperioden in Verzug ist und der Vermieter deshalb nach § 7 dieses Mietvertrages zur Kündigung des Mietverhältnisses berechtigt ist und der Vermieter dem Mieter die Verwertung des Sicherungsgutes unter Setzung einer Frist von einem Monat schriftlich angedroht hat und diese Frist abgelaufen ist.
  7. Im Rahmen der Verwertung des Sicherungsgutes ist der Vermieter berechtigt, das Mietobjekt auf Kosten des Mieters zu räumen und das Sicherungsgut in Besitz zu nehmen. Die Öffnung hat in diesem Fall in Gegenwart von zwei Mitarbeitern des Vermieters zu erfolgen, die die nach Öffnung des Mietobjekts vorgefundenen Gegenstände in ein Protokoll aufzunehmen haben.
  8. Der Vermieter ist berechtigt, das Sicherungsgut nach billigem Ermessen und auf Kosten des Mieters zu verwerten. Unverwertbare und offensichtlich wertlose Gegenstände dürfen entsorgt werden.
  9. Der Vermieter hat bei der Verwertung des Sicherungsgutes auf die berechtigten Belange des Mieters Rücksicht zu nehmen. Insbesondere wird er das Sicherungsgut nur insoweit verwerten, als dies zur Befriedigung der gemäß Vertrag besicherten Ansprüche notwendig ist. Ein aus der Verwertung erwachsender Übererlös ist an den Mieter auszukehren.

 

12. Datenschutzvereinbarung

  1. Die Box at Work GmbH ist sich der Relevanz des sicheren Umgangs mit persönlichen Daten bewusst. Deshalb wurden hohe Datenschutzstandards in Einklang mit der General Data Protection Regulation (GDPR) der Europäischen Union, welche ab dem 25. Mai 2018 gilt, implementiert.
  2. Die genauen Informationen zum Datenschutz können jederzeit online in der zur Verfügung gestellten Datenschutzverordnung eingesehen werden.
  3. Im Falle von Nachfragen kann der dort genannte Datenschutzbeauftragte kontaktiert werden.

 

 

 

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht für den Verkauf von Waren

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müsse Sie uns 

Box at Work GmbH
Zossener Straße 55
10961 Berlin
Tel: 030 9155277
E-Mail: support@boxatwork.com

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

Ende der Widerrufsbelehrung

 

Widerrufsrecht für die Vermietung von Lagerfläche oder von Kisten

 

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

 

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns Box at Work GmbH

Zossener Straße 55

10961 Berlin

Tel: 030 9155277

E-Mail: support@boxatwork.com

 

mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

 

Folgen des Widerrufs

 

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

 

Ende der Widerrufsbelehrung

 

 

 

Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

- An:

Box at Work GmbH
Zossener Straße 55
10961 Berlin
Tel: 030 9155277
E-Mail: support@boxatwork.com

- Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/ die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

 

 

-Bestellt am (*)/erhalten am (*)

 

-Name des/der Verbraucher(s)

 

-Anschrift des/der Verbraucher(s)

 

  • Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

 

  • Datum

 

_______________

 

(*) Unzutreffendes streichen.